Das Weidener Mundarttheater e.V. hat seinen Sitz in Weiden i.
d. OPf.. Der Verein ging 1972 aus der kath. Pfarrei St.Konrad
hervor, daher auch der Name "D' lustigen Konrader".
Zweck des Vereins ist die Pflege der Oberpfälzer Mundart,
Oberpfälzer Kunst und Kultur durch Mundarttheater,
Volksmusik, Gesang und Brauchtum.
Als Kulturbotschafter der Heimatstadt wurden bereits
nationale und internationale Gastspiele (Österreich, Italien) gegeben.
Anschlüsse:
Um die Aufgaben voll wahrnehmen zu können, ist der Verein
folgenden Organisationen angeschlossen:
Seit 4. Juli 1972 finden alljährlich an den Wochenenden
zwischen Ostern und Pfingsten vorwiegend heitere Volksstück
großen Anklang beim Publikum.
Gründer Hans Hofmann hatte mit sieben Gleichgesinnten das
Mundarttheater 1972 aus der Taufe gehoben. Stammhaus ist seit
über 30 Jahren das Jugendheim der Pfarrei St.Konrad -
Weiden. Ausschließlich "Laien", die ohne Gage
auftreten, wirken an den Aufführungen mit.
"Seit vielen Jahren verstehen es die 'Lustigen
Konrader', die Bürger in Stadt und Land zu begeistern und
sie von den Alltagssorgen und Problemen abzulenken. Dabei
legen die Mitwirkenden großen Idealismus an den Tag und
leisten einen wertvollen kulturellen Beitrag"
(Oberbürgermeister Hans Schröpf)
Bereits seit 1985 werden regelmäßig Gastspiele im österreichischen Burgenland gegeben, die
durch die Stadt Weiden finanziell gefördert werden.
Bei regionalen Veranstaltungen - Festivals, Serenaden, Bunten
Abenden - werden Einakter und Sketche je nach Wunsch des
Veranstalters aufgeführt.
Seit 1988 finden zur Adventszeit Märchenvorstellungen
"für Kinder von Kindern" unter der Regie von
Heiner Balk statt. Ort der Aufführungen, in denen die
jüngsten Mitglieder des Weidener Mundarttheaters e.V. die
Hauptrollen übernehmen, ist alljährlich die Weidener Max-Reger-Halle (850 Sitzplätze).
Schon vor der deutschen Einheit, am 25.03.90, weilten
"D' lustigen Konrader" erstmals im erzgebirgischen Annaberg-Buchholz
mit einem Gastspiel im "Erzhammer".
"Das Weidener Mundarttheater hat sich in unserer Stadt
große Sympathien auf dem Weg zur inneren Einheit erworben.
Sie werden stets zu unseren liebsten Gästen zählen."
(Klaus Hermann, Bürgermeister Annaberg-Buchholz)